Haberkamm liest seine Gedichte, vertont wird das Ganze vom Jazzmusiker Ralf Bauer und der Obersteinbacher Blaskapelle. Ausgangspunkt der Gedichte bilden die Franken in ihrer knorrigen Art und ihrer Hassliebe zur Heimat. Haberkamm durchdringt die Problematik des Krieges und der zu oft misslungenen oder gänzlich unterlassenen Vergangenheitsbewältigung, nimmt die Alltags- und Arbeitswelt der Bauern aufs Korn und prangert das Aussterben jenes Standes an. Er stellt das Schönes und Erfreuliche nahtlos an das Brutale und Furchterregende, erzählt ungeschminkt von Anpassung und Resignation, Unzufriedenheit und Gleichförmigkeit, Unverständnis und Rücksichtslosigkeit, Einsamkeit und Gewalt in Ehe, Familie und Freundeskreis.
1. Frankn liechd nedd am Meer/Mazurka 2. Leemslauf 3. Frollein Rosa 4. Gavotte 5. Foddschridd 6. Disgo-Dialooch 7. Feier und Flamma 8. Satz haaße Haud 9. Mupfel 10. Baustell/Haager Frühling 11. A godderbärmlis Orkesder im Reeng 12. a fränkisch Gwidder 13. Das Lied der Franken (viktorisch verscheffelt) 14. Großraum 15. Warm Canto 16. Hölderlin auf Roodduur im Aaschgrund 17. Die aldn Bärn/Polonaise 18. Na hobbi, na hadder, no hemmsi 19. Heidnzeich in der heidin Zeidung 20. Round up 21. Doo kummersd in Deifls Kichn 22. So sofd so glien so glewer 23. Mazurka
|