Barfers, in der Flicknhusn, seid drei Dooch ka Dusche gsehng und seid zwaa Dooch Gnoflbrod mid Domaden und Kees gessn, so binn i vur fasd zwanzg Johr is ledzde Mol aufn Rose-Keller gwen. Obber gor ned einsam und immer underwegs, sondern zu dridd, Abiduriendin im Ruheschdand und es erschde Mol richdich unabhängig in der großen weidn Weld. Ja echd, Bamberg is vo Schdaa, wo i gwohnd hob, scho ziemlich weid weg. Do wor a VW-Bus, a Drombeder, a Klarineddisd und iech mid aner klann Quedschn. Zwaa Donardn worn drauf. Und mir hom gmaand domols, uns ghärd die Weld. Und wissens wos, sie had uns aa ghärd. Sie wor drin in unsern Hud, den mer in die Fußgängerzonen aufgschdelld hom und in dem aldn Schdrumpf, in den mer die Märkli, Zwickel und Zehnerli neizähld hom, sie wor drin in dene Weiher und Badeseen, wo mer nachmiddogs afn Rücken schaukelnd den Kondrasd zwischen dem schdecherdn Grün und Blau vo die Bäum und in Himml endeckd hom, und sie is neigschdärzd vor allem in unsere Aung, Nosn und Ohrn. Ned zuledzd hommer die ganze weide Weld am Omd auf die frängischn Bier-Keller gfundn: Nix gehd zum Beispiel über des Gsichd von su an Keller-Werd, der erschd amol dem uldimadivn Abbild von Zweifel gleichd, wenn so a poor schräche Gschdaldn froong, obs aweng a Musik machn derfn.
Nach die erschdn Schdückla worn dann die Wogn aber masdns geglädded und schbädesdens, wenn mer die allseids bekannden Renner "Wo is denn es Gerchler" und "Geh weg vo meim Fensder" gschbilld hom oder mid "Zwaa drei vier, die Musik had ka Bier" unsern Bedarf angmelded hom, senn a boor Mooßn oomarschierd. Aa die Gäsd hom anfänglich erweng oogschmooch gschaud, wenn mer unser Woar ausbaggd hom. Manche hom den Blick Marke zweide-Hälfde-zwanzigsdes-Jahrhunderd rübergschossn, der besagd, daß Dön, die ned aus an Laudsprecher kumma, sowieso nix gscheids sei könna, obber schlußendlich had dann aa des Bubblikum eigsehng, daß des, wos aus unsere Insdrumende rauskummd, wos is, wos durchaus des Rechd had, Musik gnannd zu wern. Um ehrlich zu sei: Die masdn worn begeisderd und a boor hom uns vom Fleck weg für ihr Gardnfesd übermorgn, fürn Großvadder sein Achzigsdn in fünf Wochen oder für die nächsde Scheidungsfeier vo der jüngsdn Dochder engagierd. Sugor zu am Aufdridd im Bamberger Deader senn mer auf die Ord und Weis kumma, wobei zum Honorar zwingend ghörd had, daß mer uns in die Garderoben amol duschen.
Den Kies zwischer die schdaubichn naggerdn Zäiher, die Schdreifen vo am Kellerschduhl am Hindern, a Quedschn afn Bauch und an Baggschdaakees samd aner Mooß Kellerbier im Bauch, an Hud, wo wie durch Zauberei immer a boor Märkler drinsenn, an halberdn Kasdanienbaum im Gloos und drumrum die frängischn Schdurkäbf, wenns Beifall gladdschn, des midnander is vill mehr, als die Weld irgendwo andersch zu biedn had.